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Bildung in Zusammenarbeit (BIZ)
Centralklinik
www.centralklinik.de
Evangelische Diakonieschwesternschaft
www.evdiak.de
Fußpflege
www.fusspflege-zuchowski.de
Med. Versorgungszentrum (MVZ)
Nephrologisches Centrum
www.dialyse-calw.de
Praxis Prof. Böckler
www.paedaudiologie-pforzheim.de
Stat. Hospiz Pforzheim
www.hospiz-pforzheim-enzkreis.de
Entbindung
Stille Geburt
Du kamst, Du gingst mit leiser Spur,
ein flüchtiger Gast im Erdenland;
Woher? Wohin? Wir wissen nur:
Aus Gottes Hand in Gottes Hand.
ein flüchtiger Gast im Erdenland;
Woher? Wohin? Wir wissen nur:
Aus Gottes Hand in Gottes Hand.
(Ludwig Uhland, Auf den Tod eines Kindes)
Wenn ein Kind tot geboren wird, ist das für Eltern eine überaus schmerzliche Erfahrung.
Unabhängig davon, wie weit die Schwangerschaft bereits fortgeschritten war, beherrschen Trauer und Schmerz, aber auch Gefühle wie Wut und Hilflosigkeit das Fühlen und Denken der Betroffenen.
Plötzlich sind alle Wünsche, Träume und Hoffnungen, die mit dem im Mutterleib heranwachsenden Baby verbunden waren, zerstört.
Leider gibt es in unserer Gesellschaft beim Tod eines Ungeborenen im Gegensatz zum Tod eines Erwachsenen fast keine Rituale. Deshalb reagieren die meisten Betroffenen mit dem Wunsch, die Schwangerschaft möglichst schnell zu beenden. Bei einem solchen Vorgehen wird oftmals jedoch nicht ausreichend bedacht, dass ein Trauerprozess in der Regel in mehreren Phasen abläuft und die erste Zeit nach der schrecklichen Diagnose von Schock geprägt ist. Überstürztes Handeln würde in dieser Phase die Verarbeitung des traumatischen Ereignisses eher behindern.
Sofern es medizinisch vertretbar ist, bestärken wir die trauernden Eltern sich Zeit zu lassen. Zeit, um sich von ihrem Kind zu verabschieden und es auch emotional gehen lassen zu können.
Nach der Geburt, bei der wir selbstverständlich für größtmögliche Schmerzfreiheit sorgen, werden die Eltern ermutigt, so lange sie sich es wünschen, in einem geschützten, ruhigen Raum mit dem Kind zusammenzubleiben. Unsere Ärzte, Hebammen und Schwestern sowie nach Wunsch die Klinikseelsorge stehen Ihnen in diesen schwierigen Momenten hilfreich und mitfühlend zur Seite. Sollte es – aus welchen Gründen auch immer – gleich nach der Geburt nicht möglich sein, das Kind anzuschauen, kann dieses bis 48 Stunden nach der Geburt nachgeholt werde, denn so lange bleiben die Kinder in unserer Klinik.
Es wird ein Erinnerungsfoto gemacht, eventuell auch ein Fußabdruck und ein Namensbändchen angefertigt. Sind die Eltern damit einverstanden, können sich auch weitere Familienangehörige oder Freunde von dem im Weidenkörbchen gebetteten Kind verabschieden. Wird es gewünscht, stellen wir den Kontakt zu unseren Krankenhausseelsorgern, zu nachsorgenden Hebammen, zu Bestattern und zur Selbsthilfe-Initiative „Senfkorn“ her. Sie bietet Einzel- und Paargespräche an und bei ausreichend Nachfrage auch Gruppentreffen.
Kontakt: Regina Mandel, Klinikseelsorgerin, Tel. 07231 4985340 (Anrufbeantworter) oder Dagmar Wolf-Müller, Tel: 07233 2109, E-Mail: dagmar.wolf.mueller[at]web[dot]de
Auch nicht bestattungsfähige Kinder werden würdevoll beigesetzt und es wird ihrer vierteljährlich durch Erinnerungsgottesdienste am Engelgrab auf dem Hauptfriedhof in Pforzheim gedacht.
Nähere Informationen dazu erhalten sie über die Klinikseelsorge: Regina Mandel, Tel. 07231 4985340 (Anrufbeantworter)
Links
www.initiative-regenbogen.de
www.veid.de
www.schmetterlingskinder.de



