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Weltschlaftag 2018


16. März 2018

Dr. med. Thushira Weerawarna
Einschlafen, durchschlafen und ausschlafen - für 30 bis 35 Prozent der erwachsenen Bevölkerung bleibt das ein Traum: Sie leiden unter Schlafstörungen.

Mediziner sprechen von chronischen Schlafstörungen, wenn der Betroffene in einem Zeitraum von mindestens einem Monat Probleme hat durchzuschlafen und generell über einen nicht erholsamen Schlaf klagt. Eine schlaflose, unruhige Nacht ist  erstmal kein Grund zur Sorge. Hilfe suchen sollte man sich allerdings, wenn der fehlende Schlaf sich auf das persönliche, soziale und berufliche Umfeld auswirkt: Wer sich nur noch müde durch den Tag schleppt oder sogar im Meeting einnickt, verliert an Lebensqualität.

Differenzierte Ursachenforschung
Was einem den Schlaf raubt, kann viele Gründe haben. „Bei der Suche nach den Ursachen betrachten wir, ob die Schlafstörung physikalisch, physiologisch, psychologisch, psychiatrisch oder pharmakologisch bedingt ist“, so Dr. med. Thushira Weerawarna, Chefarzt der Klinik für Pneumologie, Beatmungs- und Schlafmedizin am Siloah Str. Trudpert Klinikum. Lärm, ein Jetlag, mit dem man zu kämpfen hat, persönliche Sorgen, eine Depression oder auch Medikamente können schlaflos machen. „Wir prüfen zudem ob eine körperlich bedingte Schlafstörung vorliegt, wie etwa eine Narkolepsie, eine neurologische Erkrankung, bei der die Betroffenen unter Schlafattacken leiden.“

Gefährliches Schnarchen
Zu den typischen Schlafstörungen gehört auch die so genannte Schlaf-Apnoe: Wer schnarcht, stört nicht nur die Nachtruhe seiner Bettnachbarn, sondern letztendlich auch seine eigene. „Lautes Schnarchen deutet auf eine Verengung der Atemwege hin, die das Atemholen erschwert. Der Schlafende muss sich demzufolge anstrengen, um Luft zu holen. Er erhält dennoch nicht genügend Sauerstoff und schläft dadurch einfach schlechter“, so der Chefarzt. Wer mit Kopfschmerzen aufwacht und während des Tages müde ist, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Schnarcher. Bleibt das Schnarchen unbehandelt, drohen im schlimmsten Fall ein Herzinfarkt oder Schlaganfall.  



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