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    Bild Siloah St. Trudpert Klinikum, roter Hintergrund mit Text

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Aktuelles aus dem Klinikum

Erneut bestätigt: Geburtsklinik ist Babyfreundlich

Qualitätssiegel der WHO und UNICEF bestätigt den kompetenten Umgang mit frischgebackenen Eltern

Freuen sich über das positive Ergebnis der Zertifizierung: (v.l.n.r.) Christine Maier, Still-u. Laktationsberaterin IBCLC und Stillbeauftrage des Klinikums, Annette Weis, Pflegedirektorin, Jutta Fabi, Leitung der Wochenstation, Dr. Ruth Bauer, Funktionsoberärztin und Dr. Ingo Thalmann, Chefarzt der Frauenklinik

Zum 6. Mal in Folge hat die geburtshilfliche Abteilung des Siloah St. Trudpert Klinikums erfolgreich ihr Zertifikat „Babyfreundliches Krankenhaus“ erhalten. Somit ist die Geburtsklinik nun mehr seit 17 Jahren durchgängig die „babyfreundliche“ Geburtsklinik in Pforzheim und eine von nur rund 100 Babyfreundlichen Kliniken in Deutschland. Die Initiative der WHO und UNICEF gibt strenge Kriterien vor, die ein „Babyfreundliches Krankenhaus“ erfüllen muss und prüft diese in einem Zertifizierungsverfahren.

„Dass die Rezertifizierung in diesem Jahr erneut erfolgreich verlaufen ist, verdanken wir einem tollen, engagierten Team, so Chefarzt Dr. Ingo Thalmann. „Trotz vielen Herausforderungen in der Pandemie ist es uns weiterhin möglich, die hohen Ansprüche einer natürlichen Geburt und babyfreundlicher Betreuung in unserer Klinik aufrecht zu erhalten“, führt der Chefarzt weiter aus. Das Team versuche stets die Wünsche und Ansprüche der werdenden Eltern zu erfüllen und der frischgebackenen Familie den bestmöglichen Start in eine gemeinsame Zukunft zu ermöglichen. So gehört etwa ein ungestörter Haut-zu-Haut-Kontakt direkt nach der Geburt wie auch das Stillen zu den wichtigen Aspekten einer natürlichen Geburt. „Unser Team nimmt sich die Zeit, beim Stillen zu unterstützen – trotz steigender Geburtenzahlen, die das Haus seit Jahren verzeichnet“, sagt Ingo Thalmann. 1.500 Babys werden inzwischen im Haus geboren.  

„Uns ist es wichtig, den Eltern bei der Entscheidung ihr Kind „natürlich/ normal“ zu ernähren, also zu stillen, zur Seite zu stehen, indem wir ihnen alle notwendigen Informationen und Werkzeuge mit an die Hand geben“, erörtert Christine Maier, Still-u. Laktationsberaterin IBCLC und Stillbeauftrage des Klinikums. Regelmäßige Schulungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellen sicher, dass alle Erkenntnisse rund ums Stillen auf dem aktuellsten Stand bleiben und den Eltern stets die besten Ratschläge mit an die Hand gegeben werden.

Babyfreundlich steht für Bindung ermöglichen, Entwicklung fördern, Stillen fördern und unterstützen. Durch die B.E.St.-Kriterien (Bindung, Entwicklung, Stillen) sollen die natürlichen Grundbedürfnisse des Babys und die ganzheitliche Versorgung der frischgebackenen Familie gewährleistet werden. 

Die Bindung des Neugeborenen an seine Mutter, bzw. Eltern, direkt nach der Geburt - das sogenannte Bonding - spielen dabei ein zentrale Rolle. Das Baby erhält sofort nach der Geburt Hautkontakt zur Mutter und die Eltern können sich behutsam ihrem Kind nähern, es willkommen heißen und sich in das Neugeborene komplett verlieben. Das Baby bleibt mindestens für den Zeitraum von einer Stunde bei seiner Mutter, die es zum ersten Mal stillt. Erst wenn sich Eltern und Kind kennengelernt haben, messen und wiegen die Hebammen das Neugeborene. Babyfreundliche Kliniken legen mit diesem Vorgehen einen wichtigen Grundstein für das weitere Leben und Zusammenleben. Gefördert wird auch das 24-Std. Rooming-In, bei dem Eltern zu keiner Zeit vom Baby getrennt werden– das fördert eine tiefe und feste Bindung zwischen den Eltern und ihrem Kind in den ersten Stunden des gemeinsamen Familienlebens.