Bild Siloah St. Trudpert Klinikum, Orthopädie und Unfallchirurgie, Zwei Ärzte betrachten ein Hüft-Röntgenbild auf dem Bildschirm
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Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie

Die Knie-Operation

Die Knieoperation ist ein Eingriff, der Ihr Kniegelenk betrifft. Das Kniegelenk ist das größte, kräftigste und am meisten beanspruchteste Gelenk in Ihrem Körper. Es ist für Ihren aufrechten Gang verantwortlich und puffert das Dreifache Ihres Körpergewichtes ab. Wenn Sie eine Treppe hinaufsteigen, erhöht sich der Wert sogar auf das Fünffache. Das bedeutet, dass sich die Belastung des Kniegelenks bei einem 60 Kilogramm schweren Menschen auf 300 Kilogramm steigert. Im Kniegelenk sind Oberschenkelknochen, Scheinbein und Kniescheibe miteinander verbunden. Eine komplexe Bänder- und Knorpelstruktur sorgt für reibungslose Gelenkbewegungen.

Häufig kommt es zu arthrotischen Veränderungen, wie z.B. der Kniearthrose (bzw. Gonarthrose – Gelenkverschleiß im Knie). Charakteristisch für die Kniearthrose sind Folgeschäden der Beinstellung, falsche Belastung oder Verletzungen. Knorpelschäden am Kniegelenk müssen allerdings nicht zu einer Arthrose im Knie führen, da wir über eine Vielzahl an Operationsmethoden zur Behandlung des Knieknorpelschadens verfügen, so dass kein Gelenkersatz notwendig wird. Führen allerdings bei einer Kniearthrose die konservativen Therapien zu keiner Verbesserung, empfehlen wir den Einsatz eines  künstlichen Kniegelenks.

Oft werden auch Bänderverletzungen am Kreuzband diagnostiziert. Wir behandeln sowohl Kreuzbandrisse, Risse der Seitenbänder, Meniskusverletzungen als auch Knorpelschäden in Form von Absprengungen von Knorpel-Knochenstücken.

Einen wichtigen Bereich der Knieoperationen stellt die gelenkerhaltende Operation oder der Gelenkersatz
(Endoprothetik) dar, die wir Ihnen auf den weiteren Seiten näher vorstellen möchten.