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Aktuelles aus dem Klinikum

Hilfe, die ankommt

Oberst Thomas Köhring, Kommandeur des Landeskommandos Baden-Württemberg zu Gast im Siloah St. Trudpert Klinikum

Hilfe, die ankommt

Gemeinsam stark in der Pandemie: (v.l.n.r.) Erster Bürgermeister Dirk Büscher, Oberst Thomas Köhring, Kommandeur des Landeskommandos Baden-Württemberg, Krankenhausdirektor Dr. Ulrich Schulze, Ärztlicher Direktor Dr. Thomas Kowalski, Hauptmann Messerschmidt, Kompanie-Einsatzoffizier der 3. Kompanie, Feuerwehrkommandant Sebastian Fischer und Oberstleutnant Dr. Peter Schittenhelm tauschten sich im Siloah St. Trudpert Klinikum aus.

Am Mittwochnachmittag waren Oberst Thomas Köhring, Kommandeur des Landeskommandos Baden-Württemberg, und Oberstleutnant Dr. Peter Schittenhelm gemeinsam mit dem Ersten Bürgermeister Dirk Büscher zu Besuch im Helios Klinikum Pforzheim sowie im Siloah St. Trudpert Klinikum. Gemeinsam haben sie sich ein Bild des Klinikeinsatzes der Soldatinnen und Soldaten im Rahmen der Amtshilfe verschafft.

Seit Anfang Dezember vergangenen Jahres unterstützen Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr in den Pforzheimer Krankenhäusern das Klinikpersonal in administrativen Aufgaben. So haben die Beschäftigten des Pforzheimer Helios Klinikums und des Siloah St. Trudpert Klinikums wieder mehr Zeit, sich um die direkte Patientenversorgung zu kümmern. „Für die Unterstützung unserer Kliniken durch die Bundeswehr sind wir sehr dankbar. Sie trägt wesentlich dazu bei, dass die Kliniken in Pforzheim in der Coronakrise funktionsfähig bleiben“, sagte Erster Bürgermeister Dirk Büscher.

Zweimal wurde der Einsatz der insgesamt neun Soldaten, die im Siloah St. Trudpert Klinikum und Helios Klinikum im Einsatz sind, aufgrund des Pandemiegeschehens verlängert. Am Mittwochnachmittag hat Oberst Thomas Köhring gemeinsam mit dem Ersten Bürgermeister Dirk Büscher und Feuerwehrkommandant Sebastian Fischer bei einem Klinikrundgang Einblicke in die Aufgaben und die Zusammenarbeit der Soldatinnen und Soldaten  mit den Klinikbeschäftigten gewonnen. In gemeinsamen Gesprächen haben sich der Kommandeur, der Krankenhausdirektor des Siloah St. Trudpert Klinikum, Dr. Ulrich Schulze und der Geschäftsführer des Helios Klinikum Pforzheim, David Assmann, über die zivil-militärische Kollaboration ausgetauscht. Dabei zeigte sich Köhring beeindruckt: „Ich sehe, dass sich die Soldaten gut aufgenommen fühlen. Alle haben das Gefühl, einer sinnvollen, wenn nicht gar lebenswichtigen Aufgabe nachzugehen und einen wichtigen Beitrag in der Pandemie zu leisten. Sie machen prägende Erfahrungen.“

Denn auch im Jahr 2022 hat das Corona-Virus Baden-Württemberg im Griff. Gerade die Kliniken tragen die Hauptlast im Kampf gegen die Pandemie. Neben den schwer an Corona erkrankten Menschen versorgen sie auch die Patienten, die alltäglich in den Krankenhäusern medizinisch betreut werden müssen. Wie derzeit in vielen systemrelevanten Institutionen zu beobachten ist, führt die Omikron-Welle auch in den Kliniken zu personellen Engpässen.

„Durch die vorherrschende hoch ansteckende Omikron-Variante haben auch wir, verstärkte Personalausfälle zu verzeichnen, während unsere Stationen nahezu ausgelastet sind. Wir sind deshalb sehr dankbar, dass uns die Soldaten am Helios Klinikum Pforzheim unterstützen und uns von administrativen Tätigkeiten entlasten. Wir freuen uns über die zuverlässige und kooperative Zusammenarbeit mit dem Team des Kreisverbindungskommandos“, bedankt sich David Assmann.

Dr. Ulrich Schulze bestätigte den positiven Eindruck und machte deutlich, wie wichtig die Unterstützung der Soldatinnen und Soldaten für das Haus sei. „Sie sind in der Belegschaft angekommen, stehen mit den Kolleginnen und Kollegen und den Patienten im Austausch und arbeiten sich bei jedem Wechsel innerhalb kürzester Zeit ein. Sie sind im Haus präsent“, so der Krankenhausdirektor.

Derzeit ist der Einsatz der Bundeswehrsoldaten nach zwei Verlängerungen bis zum 22. Februar 2022 bewilligt. Oberst Köhring sagte zu, bei weiter bestehendem und entsprechend begründetem Bedarf eine mögliche weitere Verlängerung prüfen zu lassen.

In der Krise kluge Köpfe kennen
Nicht erst seit der Coronapandemie steht das Amt Feuerwehr, Bevölkerungs- und Katastrophenschutz in engem Kontakt mit den Reservisten des Kreisverbindungskommandos. Das Verbindungs-kommando berät die untere Katastrophenschutzbehörde der Stadt Pforzheim in allen Belangen der militärischen Unterstützung. „Kluge Köpfe zu kennen, die uns ganz praktisch in der Krise helfen, ist für uns sehr wichtig“, betonte Feuerwehrkommandant Sebastian Fischer, Leiter des Amtes Feuerwehr, Bevölkerungs- und Katastrophenschutz. Die unkomplizierte Bereitstellung von Lagerhallen für Masken und Schnelltests im Gerätelager der Bundeswehr in Huchenfeld und die administrative Unterstützung in den Altenheimen im vergangenen Jahr sind Beispiele dafür, dass die vertrauensvolle zivil-militärische Zusammenarbeit in der Krise gut eingespielt funktioniert“. Dazu trägt auch Oberstleutnant Dr. Peter Schittenhelm mit seinem Team des Kreisverbindungskommandos durch eine erfolgreiche militärische Beratung wesentlich bei.